Die österreichische Entwicklungszusammenarbeit geschieht durch das Schaffen und Streben öffentlicher sowie privater Einrichtungen. Diese setzten sich u.a. dafür ein, 1998 die Webseite www.eza.at als zentrale, entwicklungspolitische und öffentlich zugängliche Informationspräsenz einzurichten.

An diese Thematik knüpft die AGEZ erfolgreich an, indem sie versucht, in Österreich mehr Mittel zu Verfügung zu stellen. Infolgedessen soll ermöglicht werden, die Entwicklungszusammenarbeit besser zu kommunizieren und auszuführen. Voraussetzung dafür ist eine gemeinsame Basis sowie ein konstruktiver Dialog zwischen den gesellschaftlichen Kräften und Größen in Österreich sowie den einzelnen österreichischen und entwicklungspolitischen Organisationen.

An folgend seien wichtige Handlungsebenen für eine gute österreichische Entwicklungszusammenarbeit im Sinne einer profunden und in sich stimmigen Inhaltsangabe näher erläutert:

  • Entwicklung, Erarbeitung, Dokumentation sowie Weitergabe von Wissen mithilfe von traditionellen, modernen und anderen ausgewählten Technologien und Instrumenten; die Dokumentation könnte u.a. mit einer profunden und in sich stimmigen DVD bzw. CD Herstellung realisiert werden, welche einfach zu vervielfältigen sowie weiterzuverbreiten ist.
  • Jene Erkenntnisse, die aus der allgemein wissenschaftlichen und technologischen Grundlagenforschung, nämlich der sogenannten „basic research“, gewonnen werden konnten, sollen als globale öffentliche Güter anerkannt werden. Demzufolge muss sichergestellt werden, dass der Menschheit die Verwendung dieser globalen öffentlichen Güter möglich ist und diese Güter den Menschen frei zur Verfügung stehen.
  • Außerdem soll der allgemeine Umgang mit Wissen einer breit gefächerten sowie umfassenden Förderung unterzogen werden.
  • Dabei müssen diese Informationen bzw. dieses Wissen im Sinne des sogenannten globalen „intellectual property regime“ frei zugänglich sein. Dies betrifft sämtliche Thematiken, wie beispielsweise profunde Informationen rund um Landmaschinen, die dazugehörigen Landmaschinen Ersatzteile, entwicklungspolitische Maßnahmen, Forschung & Entwicklung im Allgemeinen sowie vieles mehr.
  • Was die Schaffung von Wissen bzw. die allgemeine Wissensproduktion betrifft, so sei angemerkt, dass diese mittels kooperativer Formen, Instrumente und Techniken geschehen sollte. Das Ziel dieses Vorgehens besteht primär darin, wichtige Eigenschaften wie Innovation und Kreativität zu verstärken, besser zu entfalten bzw. weiter auszubauen.
  • Im Hinblick auf die Entwicklung und Erarbeitung von Strategien zur grundlegenden Wissensverarbeitung sei festgehalten, dass hierzu unterschiedliche zivilgesellschaftliche Akteure und Akteurinnen miteinbezogen werden sollen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die sowohl lokale als auch regionale und nationale Anwendung dieser Strategien auf höherem Niveau geschieht.
  • Ist modernes bzw. traditionelles Wissen von Gesellschaften bereits vorhanden, so soll dieses gesichert werden – speziell als Grundlage für den allgemeinen Umgang mit den regionalen sowie globalen Umweltthematiken.
  • Ein weiterer wichtiger Punkt im Hinblick auf die Sicherung von traditionellem Wissen besteht darin, dieses Wissen so zu schützen, dass es auch in der Zukunft für spätere Generationen zugänglich ist.